apropos funghi . . .

außenseiter. . .

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Mousseron-Veilchen. . .essbar


Pilze sind Außenseiter, kein Fleisch und kein Fisch. Keine Pflanze, Gemüse oder Obst. Pilze sind anders. Biologisch eine Gruppe von Organismen, die kein Chlorophyll (Blattgrün) haben. Mehr als 100.000 Arten, die ihre eigenen notwendigen Substanzen nicht selbst herstellen können. Sie leben von organischen Substanzen, die sie aus lebenden oder toten Teilen anderer Organismen gewinnen.

 

wie machen die dás . . .?

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pilze 'date'

Ein Pilz ist der sichtbare Teil eines ausgedehnten unterirdischen Netzes von Drähten; das Myzel. Der Pilz ist eigentlich das Fortpflanzungsorgan dieses Myzels; der Fruchtkörper.
Auf diesem oder darin werden männliche und weibliche Spuren gebildet. Wenn sie an einem geeigneten Ort landen (normalerweise durch den Wind), keimen sie und bilden einen neuen Pilzfaden. Wenn ein männlicher und ein weiblicher Pilzfaden 'ein Date' haben, wird ein neues Myzel erzeugt. Daraus wachsen wieder neue Pilze. 

störrische Kreaturen . . . 

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korallenpilz . . . essbar

Wilde Pilze sind störrische Kreaturen. Sie kommen und gehen, wenn sie sich danach fühlen. Dies wirkt sich auf die Versorgungskontinuität aus, welche (auch in die Saison) von einer Vielzahl von Faktoren abhängt, die den Grad und die Versorgungszeiten beeinflussen. Trockenheit, Frost, Temperatur, Feuchtigkeitsgehalt in Luft und Boden. Auch die klimatischen Bedingungen des vergangenen Jahres können großen Einfluss haben.

Aber sobald sie auftauchen, passiert das en masse. Mutter Natur verwaltet die Tagesordnung und entscheidet, wo und wann die Pilze das Licht der Welt erblicken können.
 

der Zupfmythos . . .

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professioneller Pflücker

Bestimmte Pilze sind weniger häufig in der Natur. Einige Arten überhaupt nicht mehr. Leute denken oft an falsches Pflücken. Veränderungen im Ökosystem sind jedoch die größte Bedrohung. Austrocknung, Temperaturwechsel, saurer Regen, Dünger, das Verschwinden bestimmter Bäume usw. Professionelle Pflücker lassen genug Pilze übrig, um Sporen bilden und ausbreiten zu können. Und sie ‚pflücken‘ mit einem scharfen Messer. Direkt über dem Boden, um das Myzel mit den "potenziellen" Pilzen nicht zu beschädigen. Einige Arten (einschließlich Boletus) werden vorsichtig vom Boden gestochen. Wenn wir es abschneiden, dann verfaulen der verbleibende Stumpf und das Myzel. 

abweichender Geschmack . . .

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land des Steinpilzes.  Karpaten - Rumänien (Foto: Funghi Funghi 2017)

Unterschiedliche Bodentypen, Klimate und Perioden verursachen oft unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Oder sogar das Fehlen davon. Die frühen Morcheln aus der Türkei haben einen anderen Geschmack und eine andere Textur als die späteren Morcheln aus den Pyrenäen. Der kanadischer Girolle (Bruder von unserem 'fetten' gelben Pfifferling) hat einen weniger ausgeprägten und authentischen 'Pfifferlingsgeschmack'.